Warum Gesunde Ernährung zum Abnehmen keine Raketenwissenschaft ist

Di, 07.04.2020 - 12:18

Wir erzählen Dir ja nichts neues:

Neben ausreichender Bewegung spielt die Ernährung eine zentrale Rolle für deine Gesundheit. Wenn du dich viel bewegst, jedoch unzureichende Mengen an Energie und Nährstoffe von schlechter Qualität zuführst, wird deine körperliche Leistungsfähigkeit vielleicht geringer sein als zuvor.

Vielleicht hast Du Dich auch schon einmal an einer Diät versucht? Low-Carb, Vegan, Ketogen oder Paleo… Es gibt viele Ernährungsweise, welche heutzutage mehr oder weniger erforscht und/oder erprobt sind. Egal welche Art des Essens Dir mehr zusagt, all diese Ernährungratschläge haben ein paar Dinge gemeinsam!

Der individuelle Bedarf an Nährstoffen und Energiezufuhr variiert von Mensch zu Mensch. Faktoren wie körperliche Aktivität, Schlafqualität, Geschlecht, Alter, Hormonhaushalt und genetische Disposition sind für deutlich unterschiedliche Ausgangsbedingungen verantwortlich. Eine universell geltende Empfehlung auszusprechen ist daher schwer.

Am Ende ist es jedoch ein Stück simple Mathematik: Wenn du Gewicht verlieren möchtest, solltest du dich fragen, ob du zu viele Kalorien über die Nahrung (oder Getränke) aufnimmst. Verbrauche also mehr Kalorien als du zuführst, um Körperfett zu reduzieren.
 

Außerdem solltest du auf die Regelmäßigkeit deiner Mahlzeiten achten. Dadurch sorgst du für einen konstanteren Blutzuckerspiegel, der wiederum dazu führt, dass weniger Energie in Form von Fetten im Körper eingelagert wird. Nebeneffekt: Du umgehst die gefürchteten Heißhungerattacken.

Evolutionär betrachtet ist es am besten, eher weniger Mahlzeiten pro Tag zu sich zu nehmen.

Ist es hingegen dein Ziel, Muskelmasse aufzubauen, solltest du keine Kalorien reduzieren. Hierbei ist es wichtig, dem Organismus genug Energie für Regenerations- und Aufbauprozesse zur Verfügung zu stellen. Die Mahlzeitenhäufigkeit liegt hier zum Beispiel bei 5 x pro Tag. Professionelle Bodybuilder haben sogar ein Kalorienüberschuss von bis zu 1000 kcal in der Phase des Muskelaufbaus und sorgen mit häufigen Mahlzeiten für eine regelmäßige Insulin-Ausschüttung, welche das Wachstum begünstigt. Insulin dient dem Körper als Speicher-Hormon und sorgt für die Aufnahme von Kohlenhydraten in die Zellen, löst aber zugleich auch die Produktion von Wachstumshormonen aus.

Unabhängig von deinem Trainingsziel gilt; achte neben der Quantität auch auf die Qualität deiner Lebensmittel.

Und hier sind sich alle Ernährungsgurus einig: Die Basis einer gesunden Ernährung sollten immer frische, möglichst unverarbeitete Lebensmittel darstellen! Egal ob von Tieren oder Pflanzen: Iss echtes Essen!
 

Neben Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen benötigt dein Körper wichtige Mikronährstoffe wie Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und Ballaststoffe.

Hiervon findest du in qualitativ hochwertigen Lebensmitteln mehr als in industriell hergestellter Billigware. Auch ein Gemüse aus dem eigenen Garten enthält wesentlich mehr Vitalstoffe als ein Gemüse, das im Gewächshaus mit Pestiziden und Kunstdünger behandelt wurde.

Wir empfehlen Dir deshalb auf natürliche Lebensmittel zurückzugreifen. Lebensmittel, die nicht oder kaum weiterverarbeitet wurden, und die insgesamt eine breite Vielfalt darstellen. Die Abwechslung beim Essen wird garantiert nicht zu kurz kommen.

Wenn Du eine individuelle Beratung zum Thema Ernährung möchtest, sprich uns einfach an! Wir nehmen uns gerne 90min. Zeit für Deine persönlichen Bedürfnisse. Außerdem erhältst Du von uns eine Rezeptsammlung mit viel Inspiration und einem Baukasten für Deine individuelle Ernährungsweise.

Bleib motiviert!

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