Krankenhassen sind manchmal auch Gesundheitskassen!

Mi, 31.10.2018 - 17:34

Hier lasse ich Dich mal in den Genuß eines Gastartikels kommen. Er gibt nützliche Informationen, wie Dich Deine Krankenkasse dabei unterstützen kann ein gesundes Leben zu führen. Die Kiste bietet im Übrigen auch Kurse an, die von den meisten Krankenkassen als Präventionssport bezuschußt werden! Nimm einfach Kontakt mit uns auf und wir schauen gemeinsam, welche Leistungen Du bei Deiner Krankenkasse geltend machen kannst. Aber erst einmal weiterlesen ;-)

 

So bleiben Sie gesund: Präventionsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen

Vorsorge ist besser als Nachsorge - in keinem Lebensbereich trifft dieses Sprichwort mehr zu als beim Thema Gesundheit. Durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise und gezielte Maßnahmen, um bestehenden Gesundheitsproblemen entgegenzuwirken, kann zahlreichen Erkrankungen und den damit einhergehenden Beschwerden im Alter vorgebeugt werden. Aus diesem Grund bieten die gesetzlichen Krankenkassen verschiedene Präventionsleistungen an, wozu sie nach dem sogenannten „Leitfaden Prävention“ auch gesetzlich verpflichtet sind.

 

Programme für eine gesündere Zukunft

 

Welche vorbeugenden Maßnahmen jeweils gefördert werden, ist von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich. Jede örtliche GKV bietet aber ein breites Spektrum an Präventionskursen an, die unterschiedliche Gesundheitsprobleme aus vier Bereichen abdecken. Mit speziellen Ernährungsprogrammen kann beispielsweise Übergewicht abgebaut und die Umstellung auf gesündere Nahrungsmittel erleichtert werden. Dabei können die geförderten Bewegungsangebote unterstützend wirken. Diese sind aber auch dann sinnvoll, wenn krankheitsbedingte Bewegungseinschränkungen vorliegen oder nach einem Unfall oder einer längeren Erkrankung die Muskulatur wieder aufgebaut werden muss. Wer sehr unter Stress leidet oder psychisch erkrankt ist, kann von Kursen aus dem Bereich Stressmanagement profitieren, in denen Entspannungstechniken eingeübt werden. Auch wer das Rauchen aufgeben oder seinen Alkoholkonsum reduzieren will, findet bei den gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen des sogenannten Handlungsfelds Suchtmittelkonsum die passenden Angebote. Die Kurse werden entweder von der jeweiligen zuständigen GKV selbst organisiert oder von externen Anbietern durchgeführt.

 

Regelmäßige Teilnahme ist Pflicht

 

Neben dem gesundheitlichen Nutzen eines Präventionskurses ist für die Versicherten natürlich auch die Kostenübernahme durch die Krankenkasse von großem Interesse. Bei den von den GKV selbst angebotenen Programmen stellt sich das meist völlig unproblematisch dar, da hierbei die Kosten intern abgerechnet werden. Anders sieht es bei Kursen externer Anbieter aus, da vor dem Kursbeginn eine Zusage vorliegen muss, dass die gesetzliche Krankenkasse die Kosten zumindest teilweise übernimmt. Manchmal müssen die Versicherten auch in Vorleistung gehen, und die Abrechnung erfolgt nach dem Ende des jeweiligen Gesundheitsprogramms, wie dies auch eine private Krankenversicherung regeln würde. Damit ein Kursangebot grundsätzlich förderungsfähig ist, muss der Anbieter eine entsprechende Zertifizierung durch die Krankenkasse vorweisen können. Außerdem müssen die Programme wöchentlich stattfinden und zwischen acht und zwölf Wochen dauern. Lediglich Personen, die aus beruflichen Gründen nicht an regelmäßigen Terminen zur Verfügung stehen, können auch einen Kompaktkurs belegen. Wichtig zu wissen ist auch, dass jeder Versicherte maximal an zwei Kursen pro Jahr teilnehmen darf, wobei kein Kurs im jeweiligen Folgejahr wiederholt werden darf. Allerdings weist das Krankenkassenportal KVZentrale.com darauf hin, dass Versicherte an den bewilligten Programmen regelmäßig teilnehmen müssen, da die Krankenkassen die Kostenübernahmezusage wieder zurückziehen können.

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