Neurobasiertes Training

Do, 18.06.2020 - 15:57

Warum es nicht das eine Training gibt, welches für jeden Menschen zielführend ist!

Kennst Du das auch:

Im Internet wird Übung XY als Bauch-weg-Geheim-Waffe propagiert, Das Trainingsprogramm 0815 als der heilige Gral des Trainingsfortschritts beschrieben und Joggen bei Herzfrequenz blabla verspricht enorme Fettverbrennung…

Du persönlich hast eventuell auch schonmal nach Trainingsplan trainiert, bist vielleicht kurzfristig besser geworden, musstest aber langfristig damit aufhören weil Schmerzen, eine Verletzung, Monotonie oder andere Dinge Dich behindert haben.

Damit bist Du nicht alleine.

Viele unserer Kunden haben in ihrer Vergangenheit schon Trainingsplateaus, Phasen ohne Fortschritt, Jojo-Effekte und nicht erreichte Trainingsziele erlebt.

Wenn Du Dich schon ein wenig mit der Menschlichen Natur beschäftigt hast, müsstest Du ja gemerkt haben, dass es nicht den goldenen Weg gibt der für alle gleich funktioniert.

Jeder Körper ist anders. Beziehungsweise: Jedes System ist anders!

Wir sprechen über die alles steuernde Instanz, das Nervensystem. Dazu gehört natürlich unser Gehirn, der Hirnstamm (auch verlängertes Rückenmark genannt), das Kleinhirn, das zentrale Nervensystem und das periphere Nervensystem.

Hier wird alles, wirklich alles gesteuert: Herzschlag, Atmung, Muskeltonus, Bewegung… und noch eine ganze Menge mehr.

Was bedeutet das jetzt für unsere Dienstleistung? Dass wir gemeinsam schauen müssen, welcher Trainingsstimulus für Dein System der richtige ist. Übungen und Intensitäten müssen individuell dahingehend Bewertet werden, ob sie Dich wirklich näher an Dein Ziel bringen oder eben nicht.

Stell Dir vor wir würden Dich in einen 600PS starken Rennwagen stecken und einen neuen Rundenrekord erwarten.

Was entscheidet darüber, ob dieses Vorhaben klappt?

Das Reifenprofil? Die Spritqualität?

Wohl kaum… Das können natürlich wichtige Details sein, Ausschlaggebend ist aber immer das Können des Fahrers. Andersherum gesagt wäre es sogar sehr gefährlich 600PS unterm Hintern zu haben ohne zu wissen wie man diese steuert und kontrolliert. Wir müssen also Dein zentrales Nervensystem verbessern um alles andere zu verbessern.

Und hier kommt das Konzept des Neurobasierten Trainings ins Spiel!

Neuronales Training, auch Nauroathletik Training genannt, ist nicht mehr nur ein Trend. Zahlreiche Profisportler, Alltagsathleten und Schmerzpatienten konnten schon von diesem Konzept profitieren.

Auch ich persönlich durfte 2016 direkt damit in Berührung kommen. Auf dem Stadtfest hier in Siegburg wollte ich mit einem kleinen Stand Leute für das Training in DER KISTE begeistern. Unter den Passanten war auch ein Sportwissenschaftler aus St. Augustin, Lars Lienhard. Wir kamen ins Gespräch darüber was denn „Functional Training“ bedeuted und mit der Zeit merkte ich, dass Lars immer etwas größeres hinter jeder Art des Trainings und Bewegung sah. Als wir das Thema Schmerz ansprachen und ich von meinem Hüftimpingement (Klemmung im Hüftgelenk) berichtete, hatte er sofort eine Idee dazu. Zwei Tests und eine Übung später war ich für kurze Zeit schmerzfrei! Wir reden hier wirklich über 1 Minute Zeit. Natürlich musste ich die Übung in den Wochen  und Monaten danach noch regelmäßig machen um der Sache gänzlich Herr zu werden, aber wie cool ist das denn bitte, habe ich mir gedacht.

Dieses Erlebnis hat in mir das Verlangen geweckt, mehr über den menschlichen Körper und vor allem das zentrale Nervensystem zu wissen. Denn wenn man mit einer einfachen Gelenköffnung, Augenbewegung oder Gleichgewichtsübung seine langjährigen Schmerzen in den Griff bekommen kann ist das definitiv mehr als nur ein Fitnesstrend.

Zu Anfang all unserer Trainingseinheiten aktivierst Du nicht nur das Herz-Kreislauf-System und erwärmst die Muskeln, sondern fährst alle informationsliefernden Systeme hoch. Denn nur ein optimaler Input aus Augen, Gleichgewichtsorgan und Körperwahrnehmung geben Deinem Gehirn die richtige Entscheidungsgrundlage Bewegung stattfinden zu lassen.

Liefert eines dieser Systeme keine optimalen Informationen, drosselt das ZNS sofort die Leistung, schränkt Bewegungen ein und verhindert diese präventiv, da unser Gehirn primär an der unmittelbaren Sicherheit und nicht an maximaler Leistung interessiert ist.

All diese Systeme können getestet und sollten individuell adressiert werden. Wenn wir zudem wissen, welche Aufgaben die verschiedenen Ebenen unserer Bewegungssteuerung haben, können wir diese durch Training ansprechen.

Willst Du mehr darüber erfahren?

Dann vereinbare ein kostenloses Infogespräch oder schnupper in einen unserer Kurse rein. Besonders zu empfehlen sind die Trainingseinheiten „Strength Athletics“ und „Level Up“.